Assistenzärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Assistenzärzte für Kinder- und Jugendmedizin

Leistungsspektrum


Gastroenterologie und Hepatologie - Teambild
Gastroenterologie und Hepatologie
Teambild


Seit mehr als 40 Jahren werden an der Medizinischen Hochschule Kinder und Jugendliche mit allen Erkrankungen an Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber einschließlich der Lebertransplantation behandelt. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Diagnostik und Therapie von kindlichen Lebererkrankungen, angefangen von dem Symptomenkomplex der neonatalen Cholestase über verschiedene seltene hepatische Stoffwechselerkrankungen bis zu den typischen Erkrankungen Jugendlicher (z.B. Autoimmunhepatitis und M. Wilson). Traditionell bildet die Behandlung der Gallengangatresie in unserem Haus einen Schwerpunkt. Hier arbeiten wir eng mit den Kolleginnen und Kollegen der Kinderchirurgie zusammen. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Lebertransplantation für das akute oder chronische Leberversagen von Kindern und Jugendlichen. Unsere chirurgischen Partner, die die eigentliche Transplantationsoperation durchführen, kommen aus der Klinik für Viszeral- und Transplantationschirurgie. Die MHH hat seit ihrer Gründung vor über 50 Jahren verschiedene Pionierleistungen wie die Entwicklung der Split Lebertransplantation erbracht und ist heute eines der größten Zentren für diese Erkrankungen in Europa. In unserem Hause wurden bisher 750 Lebertransplantationen bei Kindern aller Altersgruppen durchgeführt – Leber-Zentrum der MHH.



Schwerpunkte

  • Hepatologie und Lebertransplantation

    hier finden Sie die Schwerpunkte und angebotenen Untersuchungen im Bereich der pädiatrischen Hepatologie und Lebertransplantation

  • Gastroenterologie

    hier finden Sie die Schwerpunkte und angebotenen Untersuchungen im Bereich der pädiatrischen Gastroenterologie

Ambulanzen
Gastroenterologie
Hepatologie

Ambulanzen Gastroenterologie / Hepatologie


Sekretariat

Tel.: 0511 / 532-3233, Fax: 0511 / 532-3294
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Um den Termin Ihres Kindes planen zu können, benötigen wir die Vorbefunde und den
Anmeldebogen (Zuweiser Ambulanz), der vom betreuenden Arzt auszufüllen ist.

Sabine Kamp

Sabine Kamp

Sprechstunden

Mo: 10.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
Di-Do: 09.00 – 12.00 Uhr
Tel.: 0511/532-3233
Fax: 0511/532-3294
Telefonsprechstunde u. Befundabfrage
Mo 10.00 – 12.00 Uhr

Download

Unsere Patienteninformation zur Magen- und Darmspiegelung können Sie als PDF hier herunterladen:
Patienteninformation zur Magen- und Darmspiegelung (PDF)

Dagmar Neumann

Dagmar Neumann
Ambulanzschwester, Endoskopie-Fachschwester

Heike Hillebrecht

Heike Hillebrecht
Ambulanzschwester, Endoskopie-Fachschwester

Sprechstunden

Mo, Mi, Do 08.30 – 13.00 Uhr
(nur nach vorheriger Vereinbarung)
Jahreskontrollen nach Lebertransplantation
Di 9.00 – 12.00 Uhr
Telefonsprechstunde u. Befundabfrage
Mi 14.00 – 16.00 Uhr

Tel.: 0511/532-3233
Fax: 0511/532-3294

Beate Lehning

Beate Lehning
Ambulanz-Kinderkrankenschwester

  • Versicherten-Chip-Karte
  • pro Quartal eine Überweisung
  • Gelbes Vorsorge-/Untersuchungsheft
  • Impfpass
  • Vorbefunde, soweit vorhanden (Arztbriefe, Röntgenbilder, Endoskopieberichte u. sonstige Befunde)
  • Medikamentenliste, Beipackzettel
  • Ggf. Stuhlprobe mitbringen
  • Damit wir Ihre Rezeptwünsche schon während des Ambulanztermins bearbeiten können, bringen Sie bitte die ausgefüllte Wunschliste zu Ihrem Termin mit.
  • Sollte Ihr Kind unter chronischen Bauchschmerzen leiden bitten wir Sie vorab folgende Protokolle auszufüllen und zum Ambulanztermin mitzubringen: Ernährungsprotokoll und Bauchschmerzprotokoll

Bei mehreren Untersuchungen kann es zu längeren Wartezeiten kommen, bitte Verpflegung mitbringen.

Station 61aGastroenterologie
Hepatologie

Stationen

Station 61a

Die Station 61a gehört zur Klinik für Pädiatrische Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen. Auf unserer Station werden hauptsächlich Kinder und Jugendliche aus dem Bereich der Pädiatrischen Gastroenterologie und Hepatologie einschließlich der Vor- und Nachsorge bei Lebertransplantation versorgt. Die Station wird von zwei kindergastroenterologisch erfahrenen Stationsärzten betreut.

Tel: 0511 532-3784
FAX 0511 532-8264

Hoher Sicherheits- und Versorgungsstandard

Unser Pflegeteam besteht aus examinierten Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, die in Voll- und Teilzeit beschäftigt sind und zum Teil über Zusatzqualifikationen verfügen wie beispielsweise Praxisanleiterin und Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege.
Die Teilnahme an Fortbildungen im Rahmen der Personalentwicklung, die Arbeit nach verbindlich festgelegten Pflegestandards, sowie die Einarbeitung neuer Mitarbeiter anhand eines stations- und fachbezogenen Einarbeitungskonzeptes gewährleistet unseren Patienten einen hohen Sicherheits- und Versorgungsstandard.

Pflegeleitbild und -konzept der MH Hannover

Unsere Pflege orientiert sich am Pflegeleitbild und Pflegekonzept des Geschäftsbereiches Pflege der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie wird patientenorientiert und unter Berücksichtigung der psychosozialen Situation geplant, durchgeführt und evaluiert. Wir arbeiten im Dreischichtsystem nach dem Pflegemodell Rooper, jede Pflegekraft ist im Rahmen der Bereichspflege für eine bestimmte Anzahl an Patienten umfassend verantwortlich.
Die Station verfügt über Ein- und Zweibettzimmer. Die Vergabe erfolgt ausschließlich nach medizinischen Kriterien.



Hanna Herrmann

Bereichsleitung

Hanna Herrmann
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege (FLP)

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin

Tel.: +49 511 532 3268

Svea Lange-Mertens

Stellvertretende Bereichsleitung

Svea Lange-Mertens
Fachkraft für Leitungsaufgaben in der Pflege (FLP)
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Tel.: +49 511 532 3784

Sie kommen mit Ihrem Kind zur geplanten stationären Aufnahme

Sie betreten die MHH durch den Haupteingang der Kinderklinik (K10) und melden sich beim Pförtner, der Sie in den Aufnahmemodus einweist. Zur Station gehen Sie vorbei an der 
Pädiatrischen Notaufnahme und gehen/ fahren zur 
Ebene H. Zur Linken befindet sich dort die Station 61a. Bitte melden Sie sich beim Pflegepersonal am Pflegestützpunkt.


Um Ihnen die Orientierung zu erleichtern, erhalten Sie im Rahmen der Aufnahme auf der Station einen Flyer mit wichtigen Telephonnummern und Detailinformationen rund um den Stationsalltag.
Um den Kontakt zu Kinderkrankheiten für unsere abwehrgeschwächten Patienten zu vermeiden, haben Besucherkinder, die jünger sind als 14 Jahre, nur nach vorheriger Absprache Zutritt zur Station.

Melden Sie sich bitte beim Pförtner der Kinderklinik. Die Aufnahme ist über Ihre
 Ankunft informiert und schickt Sie ohne Verzögerung auf die Station 61a, wo Sie von uns erwartet werden.
Eine Begleitperson sollte bitte in der Aufnahme bleiben und schnellstmöglich die Patientendaten angeben, da die Aufnahme ins EDV
-System Voraussetzung für alle weiteren Maßnahmen ist.

Schwerpunkt der Station 61a ist die Pädiatrische Gastroenterologie und Hepatologie.
Hier werden Kinder und Jugendliche mit allen Erkrankungen an Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber, sowie vor und nach einer Lebertransplantation behandelt.
Die Kindergastroenterologie der MHH ist eines der größten Zentren für diese Erkrankungen in Europa. Die Besonderheiten der pflegerischen Versorgung dieser Patienten sind 
zum Beispiel:

  • Umgang mit zentralvenösen Kathetern und verschiedenen Drainagesystemen
  • aufwendiges Infusionsmanagement
  • engmaschige Bilanzierung
  • engmaschige Überwachung bei intensiver Schmerztherapie, bei hohem Blutungsrisiko und Ateminsuffizienz.

Häufig angewandte diagnostische und therapeutische Verfahren neben der komplexen Lebertransplantation sind:

  • Leberbiopsie
  • Endoskopische Darstellung der Galle-/ Pankreaswege (ERCP)
  • Perkutane Darstellung der Gallewege mit Anlage einer Galledrainage (PTCD)
  • Endoskopie mit Sklerosierung oder Ligatur von Ösophagusvarizen
  • Diagnostische und therapeutische radiologische Verfahren
  • Intestinoskopie (Magen- und Darmspiegelung)

Mitaufnahme einer Begleitperson
Wir möchten, dass Sie als Eltern möglichst viel Zeit bei Ihrem erkrankten Kind verbringen. Die Mitaufnahme eines Elternteils ist im Rahmen der zwischen den Krankenkassen und den Kliniken abgesprochenen Möglichkeiten erwünscht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in den Patientenzimmern nur begrenzte Schlafmöglichkeiten für Sie vorhanden sind (Gästeliege), wir werden aber eine geeignete Lösung für ihre Unterbringung finden.

Weitere Angebote / Leistungen der Station

  • Ein Psychosoziales Team, das Ihnen in der Zeit vor, während und nach der Transplantation beratend und unterstützend zur Seite steht
    Psychosoziale Beratung, Frau Heidemann
  • Krankheitsbezogene Spieltherapie für Patienten vor und nach einer Lebertransplantation mit dem Ziel der bestmöglichen Krankheitsbewältigung
  • Ernährungsberatung- und Therapie, Frau Wimmer
  • Der Elternordner. Wenn Sie zur Evaluation einer Lebertransplantation kommen, erhalten Sie diesen abteilungsintern gestalteten Ordner mit dem Titel „Hallo Leber…“zu Ihrer persönlichen Nutzung. Hier finden Sie alle Informationen zum Behandlungsteam, zu Untersuchungsverfahren, Krankheitsbildern, Medikamenten, Sozialrecht u.v.m...
  • Kostenlose Nutzung der vom Elternverein finanzierten TV Geräte in jedem Patientenzimmer
  • Kostenfreies W-LAN
  • Information zum „Förderverein Kindergastroenterologie MHH e.V.“ www.billy-rubin.de
  • Information zum „Verein leberkrankes Kind e.V.“ www.leberkrankes-kind.de
  • Information zur „Selbsthilfe nierenkranker Kinder und Jugendlicher e.V.“ www.nierenkinder.de


TeamGastroenterologie
Hepatologie



Kinderlebertransplantation

Kinderlebertransplantation
  • Daten und Fakten zur Kinderlebertransplantation

    Hier finden Sie / findet Ihr alles Wissenswerte über die Lebertransplantation bei Kindern an der Medizinischen Hochschule Hannover.

  • Leberlebendspende

    In Hannover bieten wir neben der Lebertransplantation von anonymen Spenden auch die Möglichkeit, eine Lebendspende zu transplantieren.

  • Zeit auf der Transplantations-Warteliste

    Hier finden Sie / findet Ihr Informationen über die Entscheidung zur Transplantation und die Zeit auf der Warteliste.

  • Aufnahme zur Transplantation

    Hier finden Sie / findet Ihr nötige erste Informationen und Voruntersuchungen, wenn ein vermutlich passendes Organ zur Verfügung.

  • Transplantation

    Hier finden Sie / findet Ihr alles Wissenswerte über den Ablauf der Transplantation und die Rolle der begleitenden Eltern.

  • Die Zeit nach der Transplantation

    Hier finden Sie / findet Ihr Informationen über den postoperativen Verlauf.

  • Entlassung und Nachsorge

    Die Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgt, wenn sich nach der Transplantation die „Leberwerte“ und alle sonstigen Werte gut normalisiert haben, und die medikamentöse Einstellung abgeschlossen ist.

Häufige Fragen (FAQs)

Das Wichtigste ist, dass Sie mit Ihrem Kind nach der Transplantation ein normales Leben führen können.
Für Zuhause gilt: Das Haus oder die Wohnung wie üblich zu reinigen, bitte nicht desinfizieren! Ganz normales Händewaschen reicht aus, eine Desinfektion der Hände, wie in der Klinik, ist zuhause nicht notwendig!
In den ersten drei Monaten nach Lebertransplantation:
sollten große Menschenansammlungen aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos gemieden werden. Falls dies nicht möglich ist bitte einen Mundschutz tragen. In dieser Zeit sollte nach Möglichkeit auch auf den Schul- und Kindergartenbesuch verzichtet werden.

  • Organisation einer Heimbeschulung
  • Viele Kinderärzte lassen Sie direkt in den Behandlungsraum, so dass Sie nicht in ein überfülltes Wartezimmer müssen

Folgende Lebensmittel sollten vermieden werden:

  • Grapefruit/ -saft, Pomelos und Pampelmuse
    (hat Auswirkungen auf den Spiegel der Immunsuppression)
  • Rohmilch (-produkte), d.h. frische Milch vom Bauernhof
    sollte vor dem Trinken abgekocht werden
  • roher Fisch, rohes Fleisch, z. B. Thüringer Mett, Tatar
  • Keine Probiotika

Am besten immer zur gleichen Uhrzeit bei Modigraf®/Prograf® oder Sandimmun® z.B. um 7 Uhr und 19 Uhr mit 12 Stunden Abstand. Advagraf® oder Rapamune® immer zur gleichen Uhrzeit z.B. 7 Uhr 1x/Tag.
Vor der Einnahme von Tacrolimus/Ciclosporin am besten 1 Stunde vorher und 30 Minuten nach der Einnahme nicht essen. Getrunken werden darf- am besten Wasser.
Bitte das Tacrolimus/Ciclosporin am besten nicht mit Magnesium oder Valganciclovir zusammen einnehmen.

Sofort bzw. bis zu 15 Minuten nach der Einnahme: die komplette Dosis noch einmal geben/einnehmen.
15-30 Minuten nach der Einnahme: die halbe Dosis nochmal geben/einnehmen, nur einmalig!
Liegt die Einnahme länger als 30 Minuten zurück muss nichts weiter gegeben/eingenommen werden.

Bitte trotzdem nur die Abenddosis geben/nehmen und nicht die doppelte Menge!

Vor den Ambulanzbesuchen die Immunsuppression bitte nicht einnehmen, es wird eine Spiegelkontrolle durchgeführt. Aber Ihr Kind kann morgens normal frühstücken und muss nicht nüchtern in die Ambulanz kommen!

Da Makrolide (z.B. Erythromycin, Claritrhomycin), Fluconazol oder Präparate die Johanniskraut enthalten zu Spiegelschwankungen führen können, sollte die Einnahme nur bei strenger Indikationsstellung und nach Rücksprache mit der Leberambulanz erfolgen. Meist werden dann eine Anpassung der Tacrolimus/Ciclosporin-Dosis und Spiegelkontrollen notwendig.

Bitte ausreichend Medikamente mitnehmen! Transport der Medikamente am besten im Handgepäck, damit man sie jederzeit bei sich hat (falls das Gepäck verloren geht etc.). Eine Bescheinigung für die Mitnahme im Flugzeug kann man sich in der Leberambulanz ausstellen lassen.

Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor ≥30 und eine Kopfbedeckung nicht vergessen!
Die Haut ist durch verschiedene Medikamente lichtempfindlicher und das Hautkrebsrisiko ist erhöht.
Ein Sonnenbrand sollte daher vermieden werden.

Wir empfehlen wegen einem erhöhten Infektionsrisikos auf das Baden in öffentlichen Bädern im ersten Jahr nach der Transplantation zu verzichten.

In den ersten drei Monaten nach Lebertransplantation sollten große Menschenansammlungen aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos gemieden werden. Falls dies nicht möglich ist bitte einen Mundschutz tragen. In dieser Zeit sollte nach Möglichkeit auch auf den Schul- und Kindergartenbesuch verzichtet werden.
Häufig ist eine Heimbeschulung bei zeitiger Absprache mit der Schule möglich.
Die Schule / der Kindergarten darf 3 Monate nach der Transplantation wieder besucht werden, dazu gehört natürlich auch die Teilnahme an Klassenfahrten, vorausgesetzt die Einnahme der Medikamente ist gewährleistet.

Es gibt keine Einschränkungen bei der Berufswahl.
Ausnahmen: Jugendliche mit cystischer Fibrose als Grunderkrankung sollten nicht in der Landwirtschaft arbeiten

Sport ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht!

Piercings und Tattoos sind nicht generell verboten, eine sehr gute Hygiene ist natürlich wünschenswert.

  1. Bei anhaltendem Fieber > 38,5°C
  2. Bei Juckreiz
  3. Bei entfärbten Stühlen oder Ikterus (Gelbfärbung der Haut und / oder der Augen) suchen Sie bitte mit Ihrem Kind einen Arzt auf, der eine Cholangitis (Entzündung der Gallenwege) durch eine Blutuntersuchung ausschließen sollte.
  4. Bei anhaltendem Durchfall u./ o. Erbrechen, denn dies führt häufig dazu, dass der Medikamentenspiegel der Immunsuppression stark ansteigt oder abfällt und die Dosis vorübergehend angepasst werden muss.
  5. Bei Kontakt zu Menschen mit Windpocken, Röteln, Masern und bei eigener Infektion mit Herpes oder bei unklarem Hautausschlag

Sie müssen nicht zwingend sofort in die MHH kommen. Stellen Sie Ihr Kind zuerst bei Ihrem Kinderarzt oder in der heimatnahen Kinderklinik vor. Dort sollte eine Blutentnahme erfolgen um folgende Werte zu bestimmen:

  • Leberwerte
  • Entzündungsparameter
  • Spiegel der Immunsuppression (am besten 1 ml EDTA Blut mit Überweisung an unser Labor schicken)

Die Befunde sollten dann an uns gefaxt werden 0511-532 3294 und ein Arzt/ eine Ärztin aus der Leberambulanz meldet sich telefonisch bei Ihnen zurück.

Grundsätzlich Vater oder Mutter (nur in seltenen Ausnahmefällen andere Verwandte), sofern diese keine ernsteren Vorerkrankungen haben ( Hepatitis B und C, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, deutliches Übergewicht etc.). Die Blutgruppe muss passen und es darf keine anatomischen Besonderheiten geben, so dass die Leber gut teilbar ist.
Die „Evaluation“ eines potentiellen Leberlebendspenders umfasst sehr viele Voruntersuchungen. Einen Teil der Untersuchungen können die Eltern mit einem Hausarztprogramm abklären lassen. Weiterführende Untersuchungen (Bildgebung etc.) erfolgt dann in der Viszeralchirurgie der MHH. Die Beratung, ob eine Lebendspende anzuraten ist, muss immer sehr individuell erfolgen.

Dieses richtet sich je nach Verlauf und wird individuell von den Ärzten auf Station oder der Leberambulanz entschieden!
Nach der Entlassung kann es anfänglich noch zweimal die Woche z.B. Mo + Do oder wöchentlich sein. Allmählich werden die Intervalle langsam gestreckt und im Langzeitverlauf reicht bei vielen Patienten eine Blutkontrolle mit Spiegelkontrolle alle 12 Wochen. Besondere Situationen (Durchfall, Erbrechen, Infektionen, Umstellung der Medikamente etc.) können zusätzliche Blutentnahmen erfordern.

Dieses ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Gewöhnlich können die Kinder mit 5 oder 6 Jahren bereits die Kapseln schlucken. Üben kann man das Schlucken von Kapseln mit kleinen Lutschdragées oder Schokolinsen.

Diese Frage muss sehr individuell beantwortet werden. Bereits vor der Transplantation angeschaffte Tiere sollten nicht abgegeben werden, wobei die Neuanschaffung von Haustieren nach der Transplantation nach individueller Risikoabwägung erfolgen sollte. Insbesondere Vögel und Katzen können (selten) bestimmte Krankheiten übertragen. Dem nur theoretischen Risiko eines Haustiers steht immer der psychologische Gewinn für das Kind gegenüber. Am besten besprechen Sie den Wunsch mit einem Arzt/einer Ärztin in der Leberambulanz.

Im Idealfall hat ihr Kind vor der Lebertransplantation alle Impfungen nach Empfehlungen der STIKO erhalten. Impfungen sollten im ersten Jahr nach Lebertransplantation nicht durchgeführt werden. Ein Jahr nach Transplantation und mindestens drei Monate nach einer Steroidbolustherapie sind Totimpfungen möglich und sollten nach den Empfehlungen der STIKO durchgeführt bzw. nachgeholt werden. Auch die jährliche Grippeschutzimpfung sowie die Indikationsimpfungen: Hepatitis A, Meningokokken B und der Pneumokokken-Impfstoff mit 23 Arten.

Lebendimpfungen, mit Ausnahme der Windpockenimpfung, empfehlen wir nach Lebertransplantation ausdrücklich nicht. Im Falle einer geplanten Windpockenimpfung bitten wir um vorherige Absprache mit uns. Es ist danach sehr genau auf das Auftreten von Hauterscheinungen (auch atypischen) zu achten.




Klinische Forschung

Klinische Forschung

Seminare und Schulungen

Patientenschulung
  • Transitionsseminar für Jugendliche: „Lasst uns mal machen“

    Bist Du mindestens 15 Jahre alt und hast Lust auf Austausch, neue Freundschaften und darauf ein tolles Wochenende mit anderen lebertransplantierten Jugendlichen zu verbringen?
    Denkst Du, dass Du noch mehr über Deine Ursprungserkrankung oder die Auswirkungen der Transplantation im Alltag erfahren möchtest?
    Würdest Du vielleicht gerne schon einmal wissen, wie es wohl in der Transplantationsambulanz der Erwachsenenmedizin hier an der MHH abläuft?
    Dann bist Du in unserem Seminar genau richtig!

  • 10. Hannover-Treffen von und für Kinder und Jugendliche mit Morbus Crohn und Colitis Ulzerosa

    Wie in den vergangenen Jahren möchten wir wieder ein Treffen für Kinder und Jugendliche mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen anbieten. Diesmal können Patienten und Ärzte zusammen oder auch gegeneinander eine sportliche Kugel schieben. Für Fragen, Antworten und Probieren von Trinknahrungen bleibt in den Spielpausen und beim Essen ausreichend Zeit.

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